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Ich will versuchen anzukommen, bevor ich mich mit meiner Kamera auf neue und gewohnte Wege/Abwege/Umwege begebe. Ankommen in der Kultur. Ankommen in der Situation. Immer neues Ankommen an jedem Ort, in jeder Straße, in die mich meine Füße tragen. Anstatt mich auf Fotojagd wie ein störender Fremdkörper im geordneten Chaos dieses Landes auf meine Objekte zu stürzen, will ich mir die Zeit nehmen/geben mich an mein Umfeld zu gewöhnen, bevor ich meinen Blick durch die Linse gezielt auf einzelne Aspekte dessen richte.

Ich will mich leichtfüßig treiben lassen!
Das heißt, dass ich nicht versuchen will alle meine Schritte zu dokumentieren, da die Kamera als großer Klotz am Bein durchaus Talent hat mir meine Schritte zu erschweren und ich ohnehin schon genug zu tun habe, um nicht in eine der vielen Abflussrinnen am Straßenrand zu fallen…

Ich will Menschen begegnen!
Manchmal kann eine Aufnahme der erste Schritt hierzu sein. Oftmals würde mir die Kamera aber eher den ungeliebten Stempel “Tourist” auf die Stirn drücken und mich in den Rahmen einer lediglich nutzenorientierten, konsumierenden Foto-Begegnung verbannen.

Um meinen Zielen und Ansprüchen gerecht werden zu können, erfordert es Geduld. Meine Geduld, weil es bedeutet mein nach Motiven suchendes Auge zu zügeln, bzw. immer wieder gänzlich auf Aufnahmen zu verzichten. Eure Geduld, da ich euch aus der Wolke meiner fotografischen Impressionen mit einer feinen Auswahl berieseln möchte, um euch mit der stetig wachsenden Galerie nach und nach ein umfassendes Bild meines Blickes auf Ghana zu vermitteln…

**work in progress**