Über Druck und Drücke

Über den Druck zum Aus-Druck der Ein-Drücke.

Der Wind hat sich gedreht, die Wippe ist umgekippt, der Gipfel liegt schon hinter mir und ich werde beim Abstieg immer nur noch schneller und schneller.

Die Zeit rennt. Ich renne mit.
Der Druck steigt. Ich lass mich drücken.

„Make the most of it“, höre ich oft, wenn es um Auslandserfahrungen geht. Das Meiste? Es ist doch eh schon so viel! Ich versuche ein bisschen zu bremsen, halte mich an die deutsche Variante und mach lieber das Beste draus. Aber auch so überschlagen sich die Ereignisse, die Möglichkeiten, die Eindrücke. Und der Druck steigt.

Mein Projekt muss fertig werden, ich wollte doch Trommeln lernen, meine Twi-Kenntnisse sind mangelhaft und ich war noch immer nicht in Kokrobite. Doch die Wochen verfliegen, die Institutsferien nahen, der Strand wartet, Weihnachten steht vor der Tür, eine Motorradtour ist geplant, der Volta-See will erkundet werden, das Jahr geht zuneige und das neue Jahr ruft mich schon bald zurück nach Hause.

Und dann ist da noch dieser Druck, ein Druck zum Aus-Druck der Ein-Drücke.

Ich sehe, ich fühle, ich denke, ich sammle – in Windeseile, bei jedem Schritt.

Und ich freue mich über euer Interesse und eure Aufmerksamkeit. Doch so gern ich euch daran teilhaben lassen würde, ich habe mich dem Druck entsagt.

Pause.

Habt Verständnis. Aufgeschoben, nicht aufgehoben, denn die Geschichten sollen nicht vergessen sein.

Nur soll er vorerst wen anders drücken, dieser Druck!

Auf bald und in Gedanken, eine wunderbare Zeit…

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